Ursachen von Entscheidungsstress

Wenn unsere Erwar­tun­gen erheb­lich von der Reali­tät abwei­chen, erzeugt das in uns Stress. Was passiert, wenn wir von uns erwar­ten, dass alle getrof­fe­nen Entschei­dun­gen die mit ihnen verbun­de­nen Entschei­dungziele errei­chen müssen?

Eine Erfolgs­quote von 100% ist natür­lich unrealistisch.

Schließ­lich tref­fen wir Manage­ment-Entschei­dun­gen unter Unsi­cher­heit. Sie erfor­dern Progno­sen über das Verhal­ten dyna­misch-komple­xer, sozio-tech­ni­scher Systeme auf Veränderungen.

Was wir tun können, ist die Wahr­schein­lich­keit von Entschei­dungs­feh­lern zu redu­zie­ren. Selbst wenn das gelun­gen ist, wird immer noch ein Teil der Entschei­dun­gen seine Ziele verfehlen.

Trainings und Workshops

Kluges Entscheiden

Verbes­sern Sie die Entschei­dungs­kom­pe­tenz Ihrer Orga­ni­sa­tion. Redu­zie­ren Sie Entschei­dungs­kon­flikte, Fehl­ent­schei­dun­gen, Über­ana­lyse und Meetings ohne Resultate.

Unsicherheit und Risiko

Nehmen Sie profes­sio­nelle Poker-Spie­ler. Auch die besten Poker-Spie­ler gewin­nen nicht alle Spiele. Sie haben ihre Fähig­kei­ten so weit entwi­ckelt, dass sie einen über­durch­schnitt­li­chen Anteil der Spiele gewin­nen. Das macht sie zu Profis.

Genau das muss auch das Ziel profes­sio­nel­ler Entschei­der sein. Werden Sie für eine oder mehrere Kate­go­rien von Entschei­dun­gen (Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen, Projekt­ent­schei­dun­gen, Perso­nal­aus­wahl …) besser als die ande­ren. Analy­sie­ren und redu­zie­ren Sie konti­nu­ier­lich Ihre Entschei­dungs­feh­ler. Finden Sie die weni­gen wich­ti­gen Merk­male, die bei der Entschei­dung den Ausschlag geben soll­ten. Verlie­ren Sie sich nicht im Informationsdschungel.

Und wenn Sie eine Entschei­dung fällen, lassen Sie los. Sagen Sie sich: “Das Ziel ist, dass 7 von 10 Entschei­dun­gen erfolg­reich sind!” und nicht “Diese Entschei­dung muss unbe­dingt erfolg­reich sein!”.

So entschei­den Sie klug und zügig.

Wie Sie Entscheidungsstress verringern

Schieß­sport­ler kennen das Problem. Sie visie­ren das Ziel an — den inne­ren Ring der Scheibe.

Und jetzt unter­schei­den sich Anfän­ger und gestan­dene Schüt­zen. Der Anfän­ger muss die 10 tref­fen — oder mindes­tens die 9. Dieser Anspruch macht unru­hig. So ist es schwie­rig, die 10 ruhig im Visier zu halten. Der Schütze korri­giert die ganze Zeit bis zum Schuss stän­dig nach. Wenn die 10 gerade einmal “vorbei­kommt”, löst er aus. Die Streu­ung ist enorm, das Ergeb­nis unbefriedigend.

Anders die versierte Wett­kampf­schüt­zin: Sie nimmt die 10 ins Visier — kann sich auf sie konzen­trie­ren, ohne “tref­fen zu müssen”. Ganz entspannt. Mit einer beein­dru­cken­den Trefferquote.

So funk­tio­niert auch Entschei­den unter Unsi­cher­heit: Unter zuviel Erfolgs­druck leidet die Quali­tät. Stress und das Gefühl von Über­for­de­rung führen zu schlech­ten Entschei­dun­gen. Ein kühler Kopf, eine posi­tive Anspan­nung gibt bessere Resultate.

Mein Tipp für stressfreies Entscheiden

Bei welcher Art von Entschei­dun­gen fühlen Sie sich ange­spannt und über­for­dert? Entwi­ckeln Sie ein Gespür und eine Akzep­tanz dafür. Das ist ganz normal. Es geht fast allen so. Nutzen Sie die Solid­De­cisi­ons-Stra­te­gien, um Ihre Entschei­dung robust zu machen — und akzep­tie­ren Sie, das nicht alle Entschei­dun­gen erfolg­reich ausge­hen können.

Sie möch­ten das Thema syste­ma­tisch ange­hen? Ich unter­stütze Sie gerne. Mit Solid­De­cisi­ons Semi­na­ren und Support.