Entscheidungstechniken

Warum fast alle Entschei­dungen riskant sind

Man fragt sich “Was bräuchten Fach- und Führungs­kräfte, damit sie in komplexen Fragen sicher entscheiden können?”  Hier ist, etwas ergänzt und überar­beitet, was die Entschei­dungs­lehre dazu sagt: Das wäre das Maximum, die Theorie — aber nicht das Optimum. Und auch nicht realis­tisch. In der Praxis müssen bei jedem der Punkte Kompro­misse gemacht werden. Erfah­rene, kluge Entscheider […]

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Man fragt sich “Was bräuchten Fach- und Führungs­kräfte, damit sie in komplexen Fragen sicher entscheiden können?” 

Hier ist, etwas ergänzt und überar­beitet, was die Entschei­dungs­lehre dazu sagt:

  • Vollstän­dige, korrekte Daten und Infor­ma­tionen zur Entscheidungsfrage
  • Zuver­läs­sige Prognosen über künftige Entwicklungen
  • Fehler­freie Kommunikation
  • Objek­ti­vität und Neutra­lität, bei sich selbst, bei Stake­hol­dern und eventu­ellen Beratern
  • In Qualität und quanti­tativ ausrei­chend kogni­tive Kapazität zur Informationsverarbeitung
  • Die erfor­der­li­chen Systeme, Anwen­dungen und Rechen­ka­pa­zität zur Verar­bei­tung der relevanten Daten
  • Soviel Zeit wie erforderlich

Das wäre das Maximum, die Theorie — aber nicht das Optimum. Und auch nicht realis­tisch. In der Praxis müssen bei jedem der Punkte Kompro­misse gemacht werden.

Erfah­rene, kluge Entscheider kennen die Kompro­misse, die sie eingehen können. Und die Strate­gien, die ihnen dabei helfen, trotz Restrik­tionen, sicher und zügig zu guten Entschei­dungen zu gelangen. Egal, ob es dabei um Einzel­ent­schei­dungen oder Entschei­dungen in Teams oder Gremien geht.

Sicher entscheiden bedeutet hier, dass der Entschei­dungs­pro­zess nur ein gut verträg­li­ches Maß an inneren und äusseren Spannungen und Konflikten mit sich bringt.

Zügig entscheiden bedeutet, dass die Entschei­dung effizient getroffen wird, ohne unpro­duktiv viele und lange Bespre­chungen und Diskus­sionen. Und vor allem ohne Entschei­dungs­ver­schlep­pung oder ‑vermei­dung aufgrund von Unsicher­heit und Ängsten.

Von einer guten Entschei­dung sprechen wir, wenn sinnvolle, zielfüh­rende Regeln und Werkzeuge zur Entschei­dungs­findung genutzt wurden. Beispiels­weise, um die häufigsten und gravie­rendsten Entschei­dungs­fehler und ‑verzer­rungen zu minimieren. Und wenn wir diese Regeln und Werkzeuge anhand neuer Erkennt­nisse hinter­fragen und aktualisieren.

Autor

Dietmar Gamm - Entscheidungsexperte
Dietmar Gamm, M.Sc., Dipl.-Ing. ist internationaler Experte für effektives Entscheiden in Organisationen. Er leitet Trainings und moderiert Workshops in Deutsch, Englisch und Französisch.

Übrigens ...

Alle Entscheidungstechniken hängen davon ab, dass sie mit richtigem, neutralem und vollständigem Input "gefüttert" werden.

Das ist ihre größte Schwäche. Denn die Menschen, die sie nutzen, sind nicht objektiv und rational. Sie sind allgemein tendenziös, manipulierbar, unzureichend informiert und machen logische Fehler.

Die Folgen von Fehlentscheidungen können katastrophal sein, siehe Dieselgate.

Das SolidDecisions-Framework sorgt dafür, dass diese Einflüsse minimiert und die Entscheidungsqualität gesteigert wird.
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